JavaScript is turned off in your web browser. Turn it on to take full advantage of this site, then refresh the page.
TIPPS AUS DER APOTHEKE

Husten - eine Abwehrreaktion des Körpers

Tipps von Mag. Karl Lämmerhofer - Apotheke zur Sonnenterrasse

Im Winter hört man ihn nahezu überall - am Arbeitsplatz, im Bus, im Restaurant, vielleicht auch daheim: den Husten. Der Husten ist ein ganz natürlicher Schutzmechanismus des Körpers. Durch Husten werden die Atemwege von Fremdkörpern und Schleim befreit. Meistens ist er ein Symptom, das als Folge einer Infektion mit Viren oder Bakterien bei einer Erkältung auftritt. Besonders in der kalten Jahreszeit, wo wir uns oft mit mehreren Menschen in geheizten Räumen aufhalten, ist die Ansteckungsgefahr sehr groß.

Zunächst ist der Erkältungshusten noch trocken und besonders quälend, da anfänglich kein Schleim ausgeworfen wird. Vor allem in der Nacht kann der dauernde Hustenreiz die Nachtruhe empfindlich stören. In diesem Fall kommen „Hustenstiller“ zum Einsatz, die eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Am Tag werden schleimlösende Medikamente eingenommen, die den trockenen und festsitzenden Husten in einen lockeren und produktiven Husten überführen sollen. Eine Kombination von hustenstillenden und schleimlösenden Präparaten sollte tunlichst vermieden werden, da der gelöste Schleim wegen einer Blockierung des Hustenreflexes nicht abgehustet werden kann.

Durch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 2 Litern pro Tag - am besten in Form von Husten- und Bronchialtee - wird die Schleimlösung zusätzlich gefördert. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten. Gerne informieren wir sie über die verschiedenen „Hustenlöser“ für den Tag und „Hustenstiller“ für eine ruhige Nacht.


Schutz vor Grippeviren

Tipps von Mag. Karl Lämmerhofer - Apotheke zur Sonnenterrasse

Die Influenza ist eine besonders aggressive Infektionskrankheit und wird überwiegend durch Husten, Niesen oder Hautkontakt übertragen. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Tagen setzt hohes Fieber ein, meist über 39 Grad. Zum allgemeinen Krankheitsbild der Influenza gehören Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, Halsentzündung und Kreislaufschwäche. Die einzig wirksame Waffe gegen die gefährliche Infektionskrankheit ist die Schutzimpfung.

Die echte Grippe wird nach wie vor unterschätzt. Viele verwechseln sie mit Erkältungskrankheiten, da sich die beiden Krankheiten mit den gleichen Symptomen ankündigen. Erkältungskrankheiten sind aber meist banale, virale Infekte, die vor allem in der kalten Jahreszeit häufig auftreten. Demgegenüber steht die Influenza, die oft eine schwere Erkrankung darstellt und auch der Wegbereiter einer Lungenentzündung sein kann. Die Apothekerinnen und Apotheker empfehlen daher allen, sich gegen Influenza impfen zu lassen. 

Da der Aufbau eines ausreichenden Impfschutzes in etwa ein bis zwei Wochen dauert, sollten Sie sich möglichst frühzeitig impfen lassen. In der Apotheke werden Sie ausführlich über die saisonale Grippe und die Schutzimpfung informiert.


Sportapotheke nicht vergessen! Rasche Hilfe bei leichten Sportverletzungen

Tipps von Mag. Karl Lämmerhofer - Apotheke zur Sonnenterrasse

Wer Sport treibt, lebt gesünder - doch Sport ist nicht nur gesund und macht Spaß, man kann sich dabei auch verletzten. Zu den häufigsten Sportverletzungen gehören kleine Schürfwunden, Quetschungen, Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen.

Die Sportapotheke soll neben Verbandmaterialien wie Pflaster, Sprühpflaster, sterilen Wundauflagen, Salbenverband, Leukoplast, Mullbinden zum Fixieren der Wundauflagen, ein hochwertiges Desinfektionsmittel (bevorzugt als Spray), Einmalhandschuhe, eine Pinzette zum Entfernen von Fremdkörpern und eine Schere enthalten.

Bei geschlossenen unblutigen Verletzungen führt ein „Vereisungsspray“ zu einer sofortigen Schmerzlinderung. Zur äußerlichen Anwendung bei Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen eignen sich flüssige Zubereitungen und Gele, die durch die Verdunstung einen zusätzlichen Kühleffekt ausüben. Die enthaltenen Wirkstoffe bekämpfen sowohl den Schmerz als auch die Entzündung.

Ihre Apothekerin, ihr Apotheker stellt Ihnen gerne bei Bedarf eine individuell abgestimmte Sportapotheke zusammen.


Ãœber Stock und Steine - Wanderapotheke nicht vergessen

Tipps von Mag. Karl Lämmerhofer - Apotheke zur Sonnenterrasse

Wer kennt das nicht: Eine Sekunde nicht aufgepasst, es folgt ein falscher Schritt und schon stolpert man oder knickt mit dem Knöchel um. Eine Verstauchung ist schnell passiert. Sie ist eine der häufigsten Sportverletzungen und tut höllisch weh. Gerade beim Wandern sollte man daher unbedingt ein Notfallset oder eine kleine Wanderapotheke dabei haben.

Eine Wanderapotheke beinhaltet Verbandmaterialien wie Heftpflaster und spezielle Pflaster gegen Blasen oder Schürfwunden, sterile Wundauflagen und Mullbinden zum Fixieren, Desinfektionsmittel sowie einen Kühlspray oder ein kühlendes Gel, die durch ihre Wirkstoffe sowohl den Schmerz als auch die Entzündung der betroffenen Körperstelle bekämpfen. Ein Schmerzmittel einzupacken ist ebenfalls empfehlenswert. Speziell bei Wanderungen empfehlen Experten eine Rettungsfolie aus Alu. Sie ist klein, passt in jede Hosentasche und leistet einen wertvollen Dienst, in dem sie einen Verletzten am Berg vor dem Auskühlen bewahrt. Kommen Sie vor Ihrer Wanderung in die Apotheke – Ihre Apothekerinnen und Apotheker beraten Sie gerne.

Giftpflanzenbroschüre in der Apotheke

Pflanzen, die giftige Inhaltsstoffe enthalten, sind gar nicht so selten. Beim Wandern sollte daher neben der Wanderapotheke, auch die informative Giftpflanzenbroschüre im Rucksack Platz finden. Sie ist auch ein guter Begleiter für Wanderfreudige, wie auch für Hobbygärtner und Eltern. Die Giftpflanzenbroschüre erhalten Sie kostenlos in Ihrer Apotheke.