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ARCHIV

GESUNDHEITSTAGE 2015

Begehbare Organmodelle

"Jemanden auf Herz und Nieren prüfen" – dieser Spruch beschreibt in der Medizin einen gründlichen General-Check aller Organe und er kommt nicht von ungefähr: Herz und Nieren sind unmittelbar miteinander verbunden. Liegt beispielweise eine Herz- oder Nierenschwäche vor, kann sich das auf das jeweils andere Organ auswirken.
Menschen, die älter als 60 sind besonders gefährdet. Denn: Primäre Störungen der Nieren führen zu Schädigungen im Herz-Kreislaufsystem, die wiederum Erkrankungen des Herzens nach sich ziehen können. Herzerkrankungen, etwa eine Herzschwäche oder Herzmuskelentzündung bedingen im Gegenzug Durchblutungs- und hormonelle Störungen der Nieren und führen zu Nierenfunktionseinschränkungen.
"Was nur wenige wissen: Die Nieren sind für mehr als 95 Prozent aller Bluthochdrucksituationen verantwortlich, "Komplizierte hormonelle Regulationsmechanismen an den Nieren führen zu Blutdruckveränderungen. Ihre Auswirkungen schädigen auch das Herz."
Wer unter Bluthochdruck, Diabetes oder einer Fettstoffwechselerkrankung leidet, ist anfällig für Herz- und/oder Nierenerkrankungen, weil in beiden Organen, die Durchblutung und damit die Blutgefäße eine große Rolle spielen
Vorbeugung und Früherkennung sind in diesem Zusammenhang enorm wichtig. Je früher ein Problem erkannt wird, umso besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.
In unseren begehbaren Organmodellen haben Sie die Möglichkeit, Herz und Nieren sowie die möglichen Erkrankungen aus unmittelbarer Nähe kennenzulernen. Medizinische Experten unseres Hauses informieren sie gerne und stehen für Fragen zur Verfügung.

Univ.Doz. Dr. Bertram Hölzl
Ärztlicher Direktor der Landesklinik St. Veit im Pongau

Bildnachweis: http://www.organmodelle.de

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